Manhattan Cocktail

Gilt als der König der Wermutgetränke. Der Manhattan wurde als einer der ersten Cocktails durch die Zugabe von Wermut modifiziert und sorgte damit für ein neues Geschmackserlebnis und ganz neue Möglichkeiten. Der Cocktail-Horizont wurde quasi erweitert. Seither gilt er als Cocktail-Klassiker und wird auch heute noch gern getrunken.

Maraschino

Hierbei handelt es sich um einen Kirschlikör. Auf Grund seiner Herstellung aus Maraska-Kirschen, erhält er seinen besonderen Namen. Neben seiner Verwendung in der Küche für diverse Desserts ist er auch ein gern gesehener Gast, der sich in die Regale der Cocktailbars einreiht.

Margarita

Span. für Gänseblümchen.

Wenn man eine Margarita bestellt, bekommt man einen Tequila-basierten Short-Drink in die Hand gedrückt. Sie ähnelt einem Sour. Der Tequila wird durch Zugabe von Zitrussaft und Triple Sec zu einer echten Margarita.

Martinez

Der Martinez gehört zu den Cocktail-Klassikern und gilt als der Vater des Martini. Er wurde erstmals von Louis Eppinger für einen Minenarbeiter serviert. Aus Gin, italienischem Wermut, Maraschino Kirschlikör und Orange Bitter wurde ein weiterer Klassiker kreiert, der bis heute beliebt ist.

Martini Cocktail Bohemian Drink Nr. 1

Der Martini Cocktail – Der Drink, der immer eine Olivenlänge voraus ist und sogar schon Geheimagenten um den Finger gewickelt hat. Vielfach wird er als der »König der Cocktails« betitelt und sitzt als Klassiker der Wermut-Cocktails seither auf dem Thron der Gin-und-Wermut-Drinks.

The Martini Cocktail

Ein Cocktail-Klassiker – viele Varianten

Erstmals erschien eine schriftliche Erwähnung des Martini Cocktails im Bartender’s Manual von 1888. Seither hat dieser Cocktail-Klassiker mindestens so viele Geschichten über seine Herkunft vorzuweisen, wie es unterschiedliche Rezepturen und Zubereitungsweisen dieses beliebten Zeitgenossen gibt. Er gilt als naher Verwandter, wenn nicht sogar Sohn des Martinez. Der Martinez hat ihm auch mehr oder weniger freiwillig den Vortritt in der Thronfolge gelassen hat.
Nachdem die ersten Martinis mit süßem Wermut kombiniert wurden, gewann Anfang des 20. Jahrhunderts der herbe Geschmack an Beliebtheit und beeinflusste so den klassischen Martini Cocktail. Heute bilden Gin und trockener Wermut die bevorzugte Komposition. Die Diskussionen über die richtige Zubereitung wird so schnell nicht abnehmen: Der richtige Anteil Gin und Wermut, Olive oder lieber Zitrone, dirty oder dry – und allein schon wegen seiner vielen Abwandlungen wird der Martini Cocktail noch lange in aller Münder sein.

Die unangefochtene Nummer 1

Klassisch lässt sich der zeitlose Shortdrink aus einem vorgekühlten Martiniglas genießen. Eine grüne Olive oder die Zeste einer unbehandelten Zitrone rundet den Drink ab. Allerdings trinken wir ihn im Vergleich zu einem gewissen smarten Geheimagenten gerührt und nicht geschüttelt. Für uns Avantgardisten stand sehr schnell fest, dass der Martini-Cocktail auch zu den Bohemian Drinks gehört. Seitdem ist er die unangefochtene Nummer 1.

Martiniglas

Auch als Cocktailspitz bekannt. Dieses Gästeglas ist ein Stielglas, das seit den 30er Jahren verbreitet ist. Das besondere an dem Martiniglas ist seine Trichterform. Wie der Name verrät, werden vor allem Martinis in ihm serviert, aber auch für andere Shortdrinks findet das Martiniglas Anwendung.

Messbecher

s. Jigger

Mischgetränk

Ein Getränk, was aus mindestens zwei Zutaten besteht, mit oder ohne Alkohol. Die bekanntesten Mischgetränke sind Cocktails. Aber auch eine Saftschorle ist schon ein Mischgetränk.

Mittellauf

Das Herzstück der Destillation. Der Mittellauf ist im Destillationsprozess, wenig überraschend, zwischen dem Vorlauf und Nachlauf.

Mixgetränk

s. Mischgetränk

Mixkunst

Beschreibt die Kunst und Fertigkeit von Barkeepern. Ihre Tätigkeit ist weitaus mehr als das Zusammenmischen von Zutaten und das Dekorieren von Drinks. Es ist mehr eine Berufung und Leidenschaft. Sie sind innovativ, kreieren neue Drinks und dies mit einer Leichtigkeit, dass sie als Artisten hinter der Bar gelten.

Mixologen

Die Crème de la Crème der Barkeeper. Sie servieren nicht einfach nur Drinks, die sie selbst zubereiten, sie kreieren neue Cocktails. Haben eigene Techniken und sind Koryphäen auf ihrem Gebiet.